Schweizer Bahnnetz: Was in zehn Jahren dazugekommen ist

Neue Basistunnel, eine grenzüberschreitende Verbindung bei Genf und zusätzliche Gleise an stark belasteten Stellen: Die Schweiz hat ihr Bahnnetz in den vergangenen zehn Jahren gezielt erweitert. Der Ausbau zeigt sich allerdings nicht nur in zusätzlichen Streckenkilometern, sondern auch in kürzeren Reisezeiten und mehr Platz für Züge. Dieser Rückblick betrachtet die Entwicklung zwischen Ende 2015 und Ende 2025. Damit umfasst er zehn abgeschlossene Jahre und berücksichtigt tatsächlich in Betrieb genommene Anlagen. Bauvorhaben, die erst geplant sind oder noch ausgeführt werden, zählen nicht als fertige Erweiterungen. Für die Bilanz ist eine Unterscheidung entscheidend: Eine neue Bahnverbindung verlängert das Streckennetz. Zusätzliche Gleise entlang einer bestehenden Verbindung erhöhen dagegen vor allem deren Kapazität. Und ein neuer Tunnel, der einen alten ersetzt, bedeutet nicht automatisch, dass das Netz um seine gesamte Länge wächst.

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Schweizer Basketball startet ins Wochenende – 85 Teams greifen in NLB und NL1 an

Im Schweizer Basketball beginnt an diesem Wochenende der breite nationale Meisterschaftsbetrieb. In der National League B und der NL1 starten bei Männern und Frauen insgesamt 85 Teams in die Saison 2026/27. Besonders im Fokus steht GC Zürich, das in der NLB sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen als Titelverteidiger antritt. Den Auftakt machen am Freitag die Männer. In der NLB kämpfen 17 Mannschaften um die Playoff-Plätze, während in der NL1 gleich 33 Teams in drei regionalen Gruppen antreten. Am Samstag folgen die Frauen mit 16 NLB- und 19 NL1-Mannschaften. Damit beginnt für zahlreiche Schweizer Klubs die wichtigste Phase der Saison. Während in der NLB der direkte Kampf um Aufstieg, Playoffs und Titel im Mittelpunkt steht, dient die NL1 gleichzeitig als wichtige Entwicklungsstufe für ambitionierte Vereine und Nachwuchsteams.

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Genf dreht Partie gegen die Lakers und feiert ersten Saisonsieg

Genève-Servette hat den Fehlstart in die neue National-League-Saison gestoppt. Die Genfer drehen am Dienstagabend in den Vernets die Partie gegen die Rapperswil-Jona Lakers und feiern im vierten Meisterschaftsspiel endlich den ersten Sieg. Nach drei zuvor sieglosen Auftritten ist es für das Team von Sam Hallam der dringend benötigte Befreiungsschlag. Dabei spricht der Spielverlauf für die Moral der Genfer. Servette gerät gegen selbstbewusst auftretende Lakers ins Hintertreffen, findet danach aber zurück in die Begegnung und schafft die Wende. Der Erfolg ist umso wichtiger, weil Genf vor dem Spiel mit nur einem Punkt und einem Torverhältnis von 6:13 am Tabellenende gestanden hatte. Rapperswil verpasst dagegen die Gelegenheit, den Schwung aus dem 3:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron mitzunehmen. Die St. Galler hatten vor der Reise nach Genf vier Punkte aus drei Partien gesammelt und insbesondere mit ihrer Wende gegen Gottéron Selbstvertrauen getankt. Diesmal sind es jedoch die Genfer, die nach einem Rückstand die Partie noch auf ihre Seite ziehen.

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National League mit Vollrunde – sieben Duelle am Dienstagabend

Die National League geht am Dienstagabend mit einer kompletten Vollrunde weiter. Alle 14 Teams stehen im Einsatz, sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Besonders im Fokus stehen die Duelle EHC Kloten gegen SC Bern, HC Lugano gegen EV Zug und HC Davos gegen Fribourg-Gottéron. Für mehrere Teams geht es bereits früh in der Saison darum, ihren bisherigen Trend zu bestätigen oder zu korrigieren. Kloten ist stark gestartet, Davos und Gottéron suchen nach zwei Niederlagen aus drei Partien Stabilität, während Zug seinen überzeugenden Auftakt auch auswärts in Lugano bestätigen will. Auch die weiteren Begegnungen versprechen Spannung: Biel empfängt Ambri, Genève-Servette die Rapperswil-Jona Lakers, Ajoie die ZSC Lions und die SCL Tigers treffen zuhause auf Lausanne. Damit steht erstmals seit Saisonbeginn wieder die komplette Liga gleichzeitig auf dem Eis.

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Schwerer Ausfall für Genève-Servette – Untersander fehlt sechs bis acht Wochen

Genève-Servette muss mehrere Wochen auf Ramon Untersander verzichten. Der 35-jährige Verteidiger fällt wegen einer Unterkörperverletzung voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Die Blessur zog er sich beim 3:6 in Lugano zu. Weitere Untersuchungen haben nun Klarheit über die Ausfallzeit gebracht. Untersander wird sein Rehabilitationsprogramm gemeinsam mit dem medizinischen Staff der Genfer absolvieren und danach schrittweise aufs Eis zurückkehren. Für Genève trifft die Verletzung einen wichtigen Teil der Defensive. Untersander war erst auf diese Saison hin nach elf Jahren beim SC Bern nach Genf gewechselt und besitzt bei den Grenat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28.

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ZSC bleibt makellos – Zumbühl mit Shutout gegen Servette

Die ZSC Lions haben ihren perfekten Start in die neue National-League-Saison fortgesetzt. Die Zürcher bezwangen Genève-Servette in der Swiss Life Arena mit 3:0 und stehen nach drei Partien bei neun Punkten. Goalie Robin Zumbühl feierte mit 23 Paraden einen Shutout. Malte Strömwall brachte den ZSC bereits im ersten Drittel in Führung. Der Schwede verwertete während einer Zürcher Unterzahlsituation einen Penaltyschuss zum 1:0. Danach blieb die Partie lange offen, ehe Christian Marti und Simon Knak im Schlussdrittel innerhalb von gut zwei Minuten für die Entscheidung sorgten. Während die Lions damit auch ihr drittes Saisonspiel gewinnen, verschärft sich der Fehlstart von Genève-Servette. Die Genfer stehen nach drei Partien weiterhin ohne Sieg da und besitzen lediglich einen Punkt. Bereits in unserer Vorschau auf den National-League-Samstag hatten wir die völlig unterschiedlichen Ausgangslagen der beiden Teams thematisiert.

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YB dreht 0:2 gegen Servette – Essende entscheidet mit Doppelpack

Die Young Boys haben im Wankdorf eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Trotz eines 0:2-Rückstands besiegten die Berner Servette mit 3:2 und bleiben damit auch nach neun Spielen in der Super League ungeschlagen. Samuel Essende avancierte mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit zum Matchwinner. Servette erwischte den deutlich effizienteren Start. Marco Burch köpfte die Genfer in der 13. Minute in Führung, Kingstone Mutandwa erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0. YB reagierte jedoch noch vor der Pause: Alan Virginius verkürzte in der 39. Minute und brachte die Berner zurück ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel erhöhte YB den Druck. Essende traf in der 69. Minute zum 2:2 und entschied die Partie sieben Minuten vor dem Ende mit seinem Kopfball zum 3:2. Damit baute die Mannschaft von Gerry Seoane ihre Ungeschlagen-Serie weiter aus. Bereits vor dem Anpfiff hatten wir die Ausgangslage im Duell zwischen YB und dem formstarken Servette beleuchtet.

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National League: Sechs Spiele am Samstag – ZSC empfängt Servette

Die National League geht am Samstag mit sechs Partien weiter. Sämtliche Begegnungen beginnen um 19.45 Uhr. Im Fokus steht das Duell zwischen den noch makellosen ZSC Lions und dem weiterhin sieglosen Genève-Servette HC. Die Zürcher haben ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen: Auf das 5:3 gegen den SC Bern folgte am Freitag ein 4:3 bei den SCL Tigers. Ambri-Piotta und Kloten stehen ebenfalls bei fünf Punkten und sind noch ungeschlagen. Ganz anders präsentiert sich die Lage bei Lausanne und Genève-Servette, die nach zwei Partien weiterhin ohne Punkt dastehen. Heute kommt es unter anderem zu Lausanne–Ambri, Davos–Zug, Biel–Langnau, Rapperswil-Jona–Fribourg, Ajoie–Kloten und ZSC–Servette. Die Resultate der Freitagsrunde haben dabei mehrere interessante Ausgangslagen geschaffen. Einen Überblick über die zweite Meisterschaftsrunde gibt es in unserer Vorschau auf die sechs Freitagsspiele der National League.

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YB will Ungeschlagen-Serie gegen formstarkes Servette ausbauen

Die Young Boys empfangen am Samstag um 18.00 Uhr den Servette FC zum Duell im Wankdorf. Die Berner sind nach acht Runden der Super League noch ungeschlagen und stehen bei vier Siegen und vier Unentschieden. Servette reist allerdings mit neuem Selbstvertrauen und zwei Auswärtssiegen in Serie nach Bern. YB holte zuletzt beim bis dahin nahezu makellosen FC Lugano ein 2:2. Samuel Essende und Christian Fassnacht drehten einen frühen Rückstand zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung, ehe Albian Ajeti zehn Minuten vor Schluss für Lugano ausglich. Mit 16 Punkten gehört die Mannschaft von Gerry Seoane weiterhin zur Spitzengruppe der Super League. Servette hat seinerseits eine schwierige Startphase vorerst gestoppt. Nach dem 1:0-Derbysieg bei Lausanne folgte am Mittwoch ein 4:2 in Thun. Damit haben die Genfer innerhalb weniger Tage sechs Punkte eingefahren und reisen nun zum dritten Auswärtsspiel innerhalb von sieben Tagen. YB musste sich zuletzt im Spitzenspiel beim FC Lugano mit einem 2:2 begnügen.

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Servette und FC Zürich trennen sich im Spitzenspiel 0:0

Im Spitzenspiel der AXA Women’s Super League hat es zwischen Servette Chênois und dem FC Zürich keinen Sieger gegeben. Die beiden Spitzenteams trennten sich im Stade des Trois-Chêne 0:0. Servette verteidigt damit die Tabellenführung, während der FCZ auch nach sieben Meisterschaftsspielen ungeschlagen bleibt. Zürich erwischte den besseren Start und kam bereits in der 7. Minute durch Nina Kajzba zu einer ersten guten Möglichkeit. Servette antwortete wenig später mit Chancen von Meriame Terchoun und Magdalena Sobal. Danach neutralisierten sich die beiden Mannschaften zunehmend, klare Torchancen blieben in der intensiven und umkämpften Partie selten. Durch die Punkteteilung bleibt Servette mit 16 Punkten auf Rang 1, Zürich folgt mit 15 Zählern unmittelbar dahinter. Der FCZ weist nach sieben Runden vier Siege und drei Unentschieden sowie ein Torverhältnis von 20:6 auf. Bereits vor der Partie hatten wir die Ausgangslage im Spitzenspiel zwischen Servette und dem FC Zürich beleuchtet.

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Carr entscheidet Penalty-Krimi – Ajoie gewinnt 4:3 bei Servette

Der HC Ajoie feiert seinen ersten Sieg der neuen National-League-Saison. Die Jurassier verspielen bei Genève-Servette zwar eine 3:0-Führung, setzen sich nach einer torlosen Verlängerung aber mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Daniel Carr erzielt als einziger Schütze einen Penalty und wird damit zum Matchwinner. Vor 5'268 Zuschauern in den Vernets erwischt Ajoie einen ausgezeichneten Start. Kristian Tanus trifft nach 7:45 Minuten zum 1:0, ehe Carr nur gut zweieinhalb Minuten später im Powerplay auf 2:0 erhöht. Unmittelbar nach Beginn des Mitteldrittels legt Louis Robin nach Vorarbeit von Carr und Deniss Smirnovs sogar das 3:0 nach. Genève-Servette findet erst im Schlussdrittel zurück in die Partie. Für Ajoie sind es nach der 3:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Ambri die ersten zwei Siegpunkte der Saison. Die Jurassier stehen damit nach zwei Partien bei drei Zählern. Genève-Servette muss dagegen auch im zweiten Meisterschaftsspiel als Verlierer vom Eis und kommt nach der 3:6-Niederlage in Lugano nun immerhin zum ersten Punkt.

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FCZ fordert Leader Servette – Dubs führt beste Offensive ins Spitzenspiel

In der AXA Women’s Super League kommt es am Freitagabend zum direkten Duell um die Tabellenspitze. Leader Servette Chênois empfängt den noch ungeschlagenen FC Zürich um 19.00 Uhr im Stade des Trois-Chêne. Nur ein Punkt trennt die beiden derzeit stärksten Teams der Liga – und beim FCZ steht insbesondere die formstarke Kim Dubs im Fokus. Servette führt nach sechs Partien mit 15 Punkten und einer Bilanz von fünf Siegen und einer Niederlage. Zürich folgt mit 14 Zählern unmittelbar dahinter und ist mit vier Siegen und zwei Unentschieden das einzige noch ungeschlagene Team der Liga. Besonders eindrücklich ist die Offensive der Zürcherinnen: Mit bereits 20 Treffern stellt der FCZ den gefährlichsten Angriff der Women’s Super League. Eine zentrale Rolle spielt Kim Dubs. Die 27-Jährige hat in dieser Saison bereits sechs Meisterschaftstore erzielt und erlebt nach mehreren von Verletzungen geprägten Jahren einen starken Start. Bereits nach dem ersten Punktverlust des FCZ war Servette bis auf einen Zähler herangerückt. Nun treffen die beiden Spitzenteams erstmals in dieser Saison direkt aufeinander.

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Verletzungsschock bei Genève-Servette – vier Stammkräfte fallen aus

Genève-Servette muss bereits zu Beginn der neuen National-League-Saison eine massive Verletzungswelle verkraften. Giancarlo Chanton fällt nach einer Operation rund einen Monat aus, während Markus Granlund, Ramon Untersander und Nicolas Müller mindestens für das komplette Wochenende fehlen. Ausgerechnet vor dem ersten Meisterschafts-Heimspiel gegen Ajoie gehen Trainer Sam Hallam damit mehrere wichtige Optionen verloren. Am schwersten erwischt hat es Chanton. Der Schweizer Verteidiger musste an der Hand operiert werden und wird nach Klubangaben voraussichtlich rund einen Monat fehlen. Granlund fällt wegen einer Oberkörperverletzung aus. Untersander zog sich am Dienstag beim 3:6 in Lugano eine Unterkörperverletzung zu und wird in den Partien gegen Ajoie und die ZSC Lions nicht eingesetzt werden. Weitere Informationen zu seinem Zustand sollen kommende Woche folgen. Auch Müller steht für beide Spiele nicht zur Verfügung. Der 26-jährige Neuzugang erlitt nach einem Check von Luganos Lorenzo Canonica eine Oberkörperverletzung; ob er bereits nächste Woche wieder spielen kann, ist offen. Damit wird die in unserer Saisonvorschau zu Genève-Servette hervorgehobene Kadertiefe bereits früh auf eine harte Probe gestellt. Zusätzlich nähert sich Tim Bozon zwar seinem Comeback, für das Heimspiel gegen Ajoie kommt ein Einsatz aber noch zu früh.

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Challenge League: Vier Spiele am Freitag – Winterthur empfängt Aarau

In der Challenge League stehen am Freitagabend vier Partien der 9. Runde auf dem Programm. Im Zentrum steht das Duell zwischen dem zweitplatzierten FC Winterthur und dem FC Aarau auf der Schützenwiese. Gleichzeitig kämpfen Xamax und Rapperswil-Jona um den Anschluss nach oben, während Wil und Stade Nyonnais dringend Punkte benötigen. Drei Begegnungen beginnen um 19.30 Uhr: Neuchâtel Xamax empfängt den FC Rapperswil-Jona, der FC Wil trifft zuhause auf Stade Nyonnais und der SC Kriens bekommt es mit Étoile Carouge zu tun. Um 20.15 Uhr folgt Winterthur gegen Aarau. Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy und der punktgleiche Winterthurer Verfolger Yverdon Sport greifen erst am Sonntag direkt gegeneinander ins Geschehen ein. Die Ausgangslage verspricht Bewegung in mehreren Tabellenregionen. SLO führt mit 20 Punkten vor Winterthur und Yverdon mit je 15 Zählern. Dahinter folgen Aarau und Xamax mit je 12 Punkten, Kriens steht bei 11. Bereits in den vergangenen Runden hatte sich an der Spitze ein enger Kampf entwickelt, während Wil und Stade Nyonnais inzwischen unter erhöhtem Druck stehen.

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Genève-Servette bindet Simon Le Coultre bis 2030

Genève-Servette setzt langfristig auf Simon Le Coultre. Der 27-jährige Schweizer Verteidiger hat seinen Vertrag bei den Grenat um drei weitere Saisons verlängert und bleibt damit bis zum Ende der Spielzeit 2029/30 in Genf. Für den GSHC ist die Einigung besonders wertvoll, weil Le Coultre nach Klubangaben zu den begehrtesten Schweizer Verteidigern auf dem Markt gehörte. Le Coultre spielt bereits seit 2019 für Genève-Servette und hat sich in dieser Zeit zu einer festen Grösse in der Defensive entwickelt. In bislang 383 Partien für die Genfer sammelte der Rechtsschütze 127 Skorerpunkte – 38 Tore und 89 Assists. Seine Qualitäten liegen dabei nicht nur in der Defensive: Der 182 Zentimeter grosse Verteidiger kann das Spiel aus der eigenen Zone aufbauen und sich wirkungsvoll in die Offensive einschalten. Die Vertragsverlängerung sorgt gleichzeitig für wichtige Kontinuität in einer Genfer Mannschaft, die im Sommer auf mehreren Positionen verändert wurde. Genève-Servette geht unter dem neuen Trainer Sam Hallam mit einem prominent besetzten Kader in die Saison 2026/27. Neben Le Coultre stehen in der Verteidigung unter anderem Ramon Untersander, Mika Henauer, Jan Rutta, Vili Saarijärvi und Roger Karrer zur Verfügung.

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National League: Sechs Spiele – Bern empfängt Davos

Die National League geht heute Freitag in ihre zweite Runde. Sechs Partien stehen auf dem Programm, sämtliche Spiele beginnen um 19.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen der Klassiker zwischen dem SC Bern und dem HC Davos sowie das Westschweizer Duell zwischen Meister Fribourg-Gottéron und Lausanne. Für mehrere Teams geht es bereits um die erste Reaktion auf den Saisonstart. Bern verlor zum Auftakt bei den ZSC Lions mit 3:5, Fribourg musste sich in Biel mit 2:4 geschlagen geben und Lausanne kassierte gegen den EV Zug eine deutliche 0:5-Heimniederlage. Davos, Lugano und die ZSC Lions wollen dagegen ihren gelungenen Start bestätigen. Auch Ambri-Piotta und Kloten gehen mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Runde. Die Leventiner setzten sich bei Ajoie nach Penaltyschiessen durch, Kloten gewann nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der EHC Biel und der EV Zug haben heute spielfrei.

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Servette gewinnt 4:2 – VAR stoppt Thuns Wende

Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt das Nachtragsspiel beim FC Thun mit 4:2. Die Genfer verspielen im Berner Oberland zunächst eine 2:0-Führung, schlagen nach dem Thuner Ausgleich aber nochmals zurück. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der VAR, der beim Stand von 2:2 ein vermeintliches Führungstor der Gastgeber aberkennt. Kingstone Mutandwa bringt Servette bereits in der 4. Minute in Führung, Mathis Lambourde erhöht nach 29 Minuten auf 2:0. Doch Meister Thun reagiert eindrücklich: Fabio Saiz verkürzt noch vor der Pause und erzielt in der 54. Minute auch den Ausgleich. Wenig später trifft Nicolas Bürgy vermeintlich zum 3:2, doch der Treffer wird nach VAR-Intervention wegen eines Fouls von Jan Bamert annulliert. Nur zwei Minuten später schlägt Servette auf der Gegenseite zu. Téo Allix trifft in der 65. Minute zum 3:2 für die Genfer, der eingewechselte David Datro Fofana entscheidet die Partie in der 86. Minute endgültig. Damit endet das bereits im August verschobene Duell, dessen Neuansetzung auf den 16. September wir bereits angekündigt hatten, mit dem zweiten Servette-Auswärtssieg innert vier Tagen.

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Thürkauf trifft doppelt: Lugano schlägt Servette 6:3

Der HC Lugano startet mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette in die neue National-League-Saison. Nach zwei Dritteln steht die Partie noch 3:3, ehe Olle Lycksell die Tessiner im Schlussabschnitt auf die Siegerstrasse bringt. Captain Calvin Thürkauf trifft doppelt. Genève erwischt vor 5'434 Zuschauern in der Cornèr Arena den besseren Start und geht durch Jesse Puljujärvi bereits nach 3:16 Minuten im Powerplay in Führung. Alessio Bertaggia gleicht nur 96 Sekunden später aus. Im Mitteldrittel bringt Thürkauf Lugano erstmals nach vorne, doch Matthew Verboon erzielt in Unterzahl das 2:2. Lorenzo Canonica stellt auf 3:2, bevor Sakari Manninen mit dem zweiten Genfer Shorthander des Abends erneut ausgleicht. Die Entscheidung fällt erst im Schlussdrittel. Lycksell trifft in der 50. Minute zum 4:3, ehe Rasmus Kupari und Thürkauf in der Schlussphase zweimal ins leere Genfer Tor treffen. Damit bestätigt Lugano zum Saisonstart zumindest vorerst die hohen Erwartungen an den verstärkten Kader, den wir in unserer Saisonvorschau zum HC Lugano ausführlich eingeordnet haben.

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