Sport

Romano wählt Italien – Schweiz verliert Toptalent

Alessandro Romano hat sich im Tauziehen zwischen der Schweiz und Italien offenbar für die Squadra Azzurra entschieden. Nach Informationen von «Blick» soll der 20-jährige Cagliari-Mittelfeldspieler bereits beim Nations-League-Spiel gegen Belgien am 25. September zum italienischen Aufgebot gehören. Für den Schweizerischen Fussballverband wäre es eine empfindliche Niederlage. Romano wurde in Winterthur geboren, durchlief die Schweizer Nachwuchsauswahlen und führte unter anderem die U19 als Captain aufs Feld. Noch vor wenigen Tagen hatte der SFV mit Nationaltrainer Murat Yakin intensiv um den Doppelbürger gekämpft. Nun deutet alles darauf hin, dass Romano seine internationale Zukunft bei Italien sieht.

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Servette holt Schweden-Internationalen Jesper Karlsson von Bologna

Servette FC verstärkt seine Offensive mit einem international erfahrenen Flügelspieler. Der 28-jährige Schwede Jesper Karlsson wechselt für die Saison 2026/27 leihweise vom FC Bologna nach Genf und erhält bei den Grenat die Rückennummer 21. Seine Spielberechtigung steht noch unter dem Vorbehalt der Arbeitsbewilligung. Mit Karlsson erhält Trainer Jocelyn Gourvennec einen technisch starken und torgefährlichen Aussenspieler, der bereits in Schweden, den Niederlanden, Italien, Schottland und zuletzt erneut in der Eredivisie gespielt hat. Besonders seine Jahre bei AZ Alkmaar machten ihn international bekannt. Servette setzt damit seine offensive Aufrüstung fort. Erst Ende August hatten die Genfer David Datro Fofana vom Chelsea FC verpflichtet. Nun kommt mit Karlsson ein weiterer Spieler mit Erfahrung aus einer europäischen Topliga hinzu.

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Sion sagt selbst bei 30 Millionen Nein – Boteli bleibt trotz Galatasaray-Interesse

Der FC Sion hält an Winsley Boteli fest – selbst bei Summen um 30 Millionen Franken. Galatasaray signalisierte laut Sion-Präsident Christian Constantin die Bereitschaft, für den 20-jährigen Stürmer in diese Grössenordnung vorzustossen. Constantin lehnt einen Wechsel dennoch ab und will Botelis nächsten Karriereschritt sorgfältig planen. Damit endet zumindest vorerst eines der spektakulärsten Transfer-Theater dieses Schweizer Fussballsommers. Bereits Crystal Palace hatte konkretes Interesse an Boteli gezeigt und eine Summe um 20 Millionen Franken ins Spiel gebracht. Constantin hatte schon damals klargemacht, dass er sein Sturmjuwel nicht verkaufen wolle. Nun bestätigt der Sion-Präsident, dass selbst ein finanziell noch deutlich lukrativerer Vorstoss von Galatasaray seine Haltung nicht geändert hat.

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Edan Fiander verteidigt Pump-Foil-WM-Titel am Traunsee

Edan Fiander bleibt die Nummer 1 im Pump Foil. Der junge Genfer gewinnt das Saisonfinale der Surf Foil World Tour am Traunsee in Österreich und sichert sich damit zum zweiten Mal in Folge den Weltmeistertitel. Auch bei den Frauen gibt es einen Schweizer Podestplatz: Sarah Spalinger beendet die Saison als WM-Zweite. Fiander reiste bereits als Führender der Gesamtwertung nach Ebensee am Traunsee. Beim entscheidenden World Cup hielt der Schweizer dem Druck stand und setzte sich auch beim letzten Wettkampf der Saison durch. Im Männer-Pro-Final gewann Fiander vor dem Österreicher Jurij Scheibler und dem Franzosen Titouan Tournus. Damit verteidigt der Genfer seinen Titel aus dem Vorjahr und bestätigt seine Stellung an der Weltspitze.

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YB reagiert auf Wüthrich-Ausfall und verpflichtet Moritz Jenz

Die Young Boys verstärken ihre Defensive mit Moritz Jenz. Der 27-jährige deutsche Innenverteidiger wechselt vom VfL Wolfsburg nach Bern und unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Gleichzeitig bestätigt YB, dass Gregory Wüthrich wegen einer Muskelverletzung in der linken Wade voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfällt. Die beiden Meldungen kommen für die Berner unmittelbar vor einem wichtigen Spitzenspiel in der Super League. Am Samstag gastiert YB beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer FC Lugano. Jenz soll der Defensive von Trainer Gerry Seoane zusätzliche Stabilität und Erfahrung verleihen. Der 1,90 Meter grosse Innenverteidiger erhält bei den Young Boys die Rückennummer 4. Eine Ablösesumme oder weitere finanzielle Details zum Wechsel wurden von den Clubs nicht bekannt gegeben.

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Kobel und Manzambi für Ballon-d’Or-Auszeichnungen nominiert

Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt. Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen. Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.

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Alina Granwehr gewinnt Dreisatz-Krimi und steht in Montreux im Achtelfinal

Alina Granwehr steht beim WTA-125-Turnier in Montreux im Achtelfinal. Die 23-jährige Schweizerin bezwingt die französische Qualifikantin Lucie Nguyen Tan nach einem umkämpften Dreisatzmatch mit 6:3, 5:7, 6:4. Als nächste Gegnerin wartet die als Nummer 3 gesetzte Deutsche Noma Noha Akugue. Granwehr nutzt damit ihre Wildcard für das Hauptfeld eindrucksvoll. Gegen die Weltranglisten-430. Nguyen Tan musste die Schweizerin allerdings bis in den entscheidenden dritten Satz kämpfen. Nach dem gewonnenen ersten Durchgang mit 6:3 verpasste Granwehr die Entscheidung in zwei Sätzen. Nguyen Tan holte sich den zweiten Durchgang mit 7:5 und erzwang den Entscheidungssatz. Dort behielt Granwehr die Nerven. Mit 6:4 machte sie den Heimsieg perfekt und zog beim einzigen Schweizer WTA-Turnier in die Runde der letzten 16 ein.

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Schweizer Volleyballer starten gegen Olympiasieger Frankreich in die EM

Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft beginnt am Donnerstag die EuroVolley 2026 mit einer maximal schwierigen Aufgabe. Das Team von Headcoach Juan Manuel Serramalera trifft in Cluj-Napoca zum Auftakt auf Olympiasieger Frankreich. Vier der sechs Mannschaften der Gruppe D erreichen den Achtelfinal. Die Schweiz startet am Donnerstag, 10. September, um 16.00 Uhr Schweizer Zeit gegen Frankreich in das Turnier. Sämtliche Gruppenspiele werden in der rumänischen Stadt Cluj-Napoca ausgetragen. Das Selbstvertrauen vor der EM ist vorhanden. Die Schweizer hatten ihre Qualifikationsgruppe mit vier Siegen aus vier Spielen gewonnen und sich damit souverän für die Endrunde qualifiziert. Auch in der European League zeigte die Mannschaft in diesem Sommer gute Leistungen. Mit fünf Siegen aus sechs Partien beendete die Schweiz den Wettbewerb auf Rang acht unter 24 Teams.

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Gesundheit geht vor: Désirée Blanco beendet ihre Schiedsrichterkarriere sofort

Désirée Blanco beendet ihre Laufbahn als Spitzenschiedsrichterin früher als geplant. Bei einer kardiologischen Kontrolle wurden bei der 43-jährigen Bernerin Auffälligkeiten festgestellt. Blanco trägt seit vier Jahren einen Herzschrittmacher und hat sich deshalb entschieden, die Belastungen des Spitzenfussballs nicht länger auf sich zu nehmen. Eigentlich wollte Blanco noch bis zum Ende der Saison 2026/27 als Schiedsrichterin im Einsatz stehen. Ihr letztes Spiel leitete sie nun bereits am Sonntag beim 3:1-Sieg des FC Lugano beim FC Basel im St. Jakob-Park. Der vorzeitige Rücktritt kommt damit nur wenige Wochen nach einer Untersuchung Anfang August. Blanco betont, dass sie sich grundsätzlich gesund und fit fühle und weiterhin Sport treiben dürfe – allerdings nicht mehr auf dem bisherigen Leistungsniveau. Über den überraschenden Rücktritt hatte der Redaktionsverbund bereits nach der Bekanntgabe des Entscheids berichtet.

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Stan Wawrinka bestreitet gegen Brasilien seinen letzten Davis Cup

Stan Wawrinka wird noch einmal für die Schweiz im Davis Cup aufschlagen. Captain Severin Lüthi hat den 41-jährigen Waadtländer für das Duell gegen Brasilien am 18. und 19. September in Rio de Janeiro aufgeboten. Für Wawrinka wird es in seiner letzten Profisaison gleichzeitig der Abschied von der Schweizer Davis-Cup-Mannschaft. Neben Wawrinka gehören Rémy Bertola, Jérôme Kym, Dominic Stricker und Doppelspezialist Jakub Paul zum Schweizer Aufgebot. Die Begegnung findet in der Farmasi Arena in Rio de Janeiro statt. Für Wawrinka folgt damit nur wenige Wochen nach seinem emotionalen letzten Grand-Slam-Auftritt bei den US Open ein weiteres bedeutendes Abschiedskapitel seiner Karriere.

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Maritz erzwingt Ausgleich – Aston Villa holt historischen Punkt bei Chelsea

Noëlle Maritz ist mit Aston Villa mit einem bemerkenswerten Erfolg in die neue Women's-Super-League-Saison gestartet. Die Schweizer Nationalverteidigerin bereitete beim 1:1 auswärts gegen Chelsea den späten Ausgleich entscheidend vor und verpasste ihr eigenes Tor nur knapp. Für Villa war es im 13. WSL-Duell mit Chelsea der erste Punktgewinn überhaupt. Maritz stand an der Stamford Bridge in der Startelf und absolvierte die gesamte Partie. Chelsea ging bereits in der 11. Minute durch Lauren James in Führung und dominierte anschliessend über weite Strecken. Aston Villa blieb jedoch im Spiel. In der 79. Minute reagierte Maritz im Strafraum am schnellsten, kam aus kurzer Distanz zum Abschluss und zwang Chelsea-Torhüterin Hannah Hampton zur Parade. Der abgewehrte Ball prallte anschliessend an Verteidigerin Veerle Buurman und von dort ins Tor. Deshalb wurde der Treffer offiziell als Eigentor gewertet – auch wenn Maritz die entscheidende Aktion ausgelöst hatte.

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WM-Spielplan 2027 steht: Schweiz eröffnet gegen Deutschland in Gelsenkirchen

Der Spielplan für die Eishockey-WM 2027 in Deutschland steht fest. Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet bereits am 13. Mai das spektakuläre Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Deutschland in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Danach zieht die Nati für ihre sechs weiteren Gruppenspiele nach Mannheim weiter. Die IIHF veröffentlichte am Montag den vollständigen Spielplan für die Weltmeisterschaft 2027. Für die Schweiz beginnt das Turnier damit einen Tag früher als für die meisten anderen Nationen. Das Duell mit Deutschland steigt am Donnerstag, 13. Mai, um 20.20 Uhr. Die Veltins-Arena bietet bei der WM-Konfiguration Platz für mehr als 60'000 Zuschauer und soll für einen aussergewöhnlichen Auftakt sorgen. Danach warten in der Gruppe A Slowenien, Finnland, Lettland, Schweden, Österreich und die Ukraine auf die Schweizer Auswahl.

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Hockey-Nati kehrt nach Zürich zurück – WM-Final gegen Finnland wird neu aufgelegt

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft kehrt im Dezember in die Swiss Life Arena nach Zürich zurück. Bei den SWISS Ice Hockey Games 2026 trifft das Team von Nationaltrainer Jan Cadieux auf Schweden, Tschechien und Weltmeister Finnland. Zum Abschluss kommt es zur Neuauflage des dramatischen WM-Finals vom vergangenen Mai. Vom 10. bis 13. Dezember 2026 wird Zürich erneut zum Zentrum des internationalen Eishockeys. Die SWISS Ice Hockey Games sind Teil der Euro Hockey Tour und bringen vier der stärksten europäischen Nationalmannschaften zusammen. Für die Schweiz ist die Rückkehr in die Swiss Life Arena besonders emotional. Erst Ende Mai spielte die Nati dort an der Heim-WM um den ersten Weltmeistertitel ihrer Geschichte. Im Final unterlag sie Finnland erst in der Verlängerung mit 0:1. Nun steht fest: Bereits gut sechs Monate später treffen beide Teams am selben Ort erneut aufeinander. Das Duell bildet am Sonntag den Abschluss des Heimturniers.

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Rieder trifft traumhaft – Augsburg stürmt erstmals an die Bundesliga-Spitze

Fabian Rieder krönt einen historischen Bundesliga-Abend des FC Augsburg. Der Schweizer Captain trifft beim 4:1-Auswärtssieg gegen Eintracht Frankfurt in der 89. Minute per direktem Freistoss und setzt damit den Schlusspunkt unter eine spektakuläre Wende. Nach zwei Spielen steht Augsburg mit sechs Punkten und 7:1 Toren erstmals überhaupt an der Spitze der Bundesliga. Zur Pause sieht es noch überhaupt nicht nach einem Augsburger Festabend aus. Jonathan Burkardt bringt Frankfurt bereits in der 6. Minute in Führung, die Eintracht dominiert weite Teile der ersten Halbzeit und lässt mehrere Möglichkeiten zum zweiten Treffer liegen. Nach dem Seitenwechsel verändert sich die Partie innerhalb weniger Augenblicke vollständig. Arijon Ibrahimović gleicht in der 46. Minute aus, Robin Fellhauer erzielt nur wenig später das 2:1 und Alexis Claude-Maurice erhöht auf 3:1. Den schönsten Treffer hebt sich Augsburg für den Schluss auf. Rieder verwandelt kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit einen Freistoss direkt und feiert damit sein erstes Bundesliga-Tor der neuen Saison.

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Lukembila schiesst Sion in Unterzahl in der 94. Minute zum 3:2 gegen Thun

Der FC Sion gewinnt einen dramatischen Super-League-Krimi gegen den FC Thun mit 3:2. Die Walliser spielen nach einer Gelb-Roten Karte gegen Fodé Sylla ab der 41. Minute in Unterzahl, gehen dennoch in Führung und schlagen nach dem zwischenzeitlichen 2:2 in der 94. Minute nochmals zu. Joker Josias Lukembila entscheidet die Partie mit praktisch der letzten Aktion. Thun erwischt im Tourbillon den besseren Start und geht durch Jan Bamert früh in Führung. Noé Sow gleicht für Sion aus, ehe Sylla noch vor der Pause mit Gelb-Rot vom Platz muss und die Ausgangslage für die Gastgeber deutlich schwieriger wird. Doch ausgerechnet in Unterzahl dreht Sion die Partie. Donat Rrudhani verwandelt kurz nach der Pause einen Penalty zum 2:1, Fabio Fehr gleicht für Thun später aus. Als vieles auf eine Punkteteilung hindeutet, schlägt Lukembila in der vierten Minute der Nachspielzeit zu. Für die Walliser ist es bereits der zweite wichtige Sieg innerhalb weniger Tage. Sion klettert mit zwölf Punkten auf Rang drei, während Thun trotz langer Überzahl mit sieben Zählern im Tabellenmittelfeld hängen bleibt.

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Genève-Servette schlägt Storhamar 3:2 – perfekter CHL-Start

Genève-Servette startet mit zwei Siegen in die Champions Hockey League. Die Genfer bezwingen Storhamar vor 4'824 Zuschauerinnen und Zuschauern in den Vernets mit 3:2 und stehen nach zwei Spielen bei sechs Punkten. Jimmy Vesey, Markus Granlund und der 18-jährige Simas Ignatavicius erzielen die Tore für die Mannschaft von Trainer Sam Hallam. Einfach macht es Storhamar den Genfern allerdings nicht. Der norwegische Meister geht zweimal in Führung und zwingt Servette zu einer Reaktion, ehe Ignatavicius im zweiten Drittel erstmals das Heimteam nach vorne bringt. Im Schlussabschnitt fallen keine weiteren Tore. Goalie Robert Mayer und die Genfer Defensive bringen den knappen Vorsprung über die Zeit und sichern damit den zweiten CHL-Erfolg innerhalb von drei Tagen. Nach dem deutlichen Sieg gegen die Eisbären Berlin folgt damit ein völlig anders gearteter Erfolg. Servette muss diesmal kämpfen, zeigt aber Moral und bestätigt seinen starken Start in die europäische Saison.

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HC Davos zerlegt deutschen Meister Berlin mit 8:2

Der HC Davos setzt in der Champions Hockey League ein dickes Ausrufezeichen. Die Bündner deklassieren den deutschen Meister Eisbären Berlin vor 4'333 Zuschauern mit 8:2 und feiern damit den zweiten Sieg im zweiten CHL-Spiel. Besonders beeindruckend: Acht verschiedene Davoser erzielen die acht Treffer. Der HCD legt den Grundstein bereits im Startdrittel. Enzo Corvi, Valentin Nussbaumer und Brendan Lemieux sorgen für eine komfortable 3:0-Führung und lassen den Gästen aus Berlin kaum Zeit, überhaupt in die Partie zu finden. Auch danach bleibt Davos konsequent. Adam Tambellini und Simon Ryfors erhöhen im Mitteldrittel auf 5:0, ehe Leonhard Pföderl den ersten Berliner Treffer erzielt. Nach dem hart erkämpften 3:2 nach Verlängerung gegen Storhamar folgt damit ein völlig anderer Auftritt. Diesmal kontrolliert die Mannschaft von Trainer Josh Holden die Partie über weite Strecken und bestraft die Fehler des deutschen Meisters konsequent.

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Nach Herz-Kontrolle: Désirée Blanco beendet Schiri-Karriere sofort

Désirée Blanco beendet ihre Karriere als Spitzenschiedsrichterin früher als geplant. Die 43-jährige Bernerin zieht sich aus gesundheitlichen Gründen per sofort zurück. Das Super-League-Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Lugano im St. Jakob-Park ist damit ihr letzter Einsatz auf diesem Niveau. Eigentlich hatte Blanco vorgesehen, erst am Ende der laufenden Saison aufzuhören. Eine kardiologische Kontrolle Anfang August führte nun jedoch zu einem früheren Entscheid. Bei der Untersuchung wurden Auffälligkeiten festgestellt. Blanco trägt seit vier Jahren einen Herzschrittmacher.

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