CHL

Davos feiert dritten CHL-Sieg – Servette verliert 21 Sekunden vor Schluss

Der HC Davos bleibt in der Champions Hockey League ungeschlagen. Die Bündner gewinnen beim polnischen Meister GKS Tychy mit 4:2 und feiern damit im dritten Spiel den dritten Sieg. Genève-Servette kassiert dagegen beim schwedischen Meister Skellefteå AIK durch ein Gegentor 21 Sekunden vor Schluss eine bittere 2:3-Niederlage. Davos legte in Polen bereits im Startdrittel den Grundstein zum Erfolg. Lukas Frick und der erst 18-jährige Lars Steiner brachten den HCD mit 2:0 in Führung, ehe Filip Zadina im Mitteldrittel auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber antwortete. Servette erlebte derweil in Nordschweden einen dramatischen Abend. Die Genfer gingen früh durch Vincent Praplan in Führung, kämpften sich im Schlussdrittel nach einem 1:2-Rückstand nochmals zurück – und wurden unmittelbar vor der Verlängerung doch noch bezwungen.

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IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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Servette fordert Skellefteå im CHL-Kracher

Genève-Servette steht am Donnerstagabend vor seinem bislang grössten Test in der laufenden Champions Hockey League. Die Genfer gastieren um 19.00 Uhr beim schwedischen Meister Skellefteå AIK. Beide Teams haben ihre ersten beiden CHL-Spiele gewonnen – zudem ist die Partie eine Neuauflage des Finals von 2024. Servette reist mit sechs Punkten nach Nordschweden. Nach dem überzeugenden 6:2 gegen die Eisbären Berlin setzten sich die Grenat auch gegen Storhamar mit 3:2 durch und starteten damit perfekt in die europäische Kampagne. Auch Skellefteå hat noch keinen Punkt abgegeben. Der schwedische Meister gewann zunächst 6:1 bei HK Nitra und setzte sich anschliessend auswärts gegen Adler Mannheim mit 3:1 durch.

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